Was ist ein Linkbait?

Nachdem ich auf seocial einen Artikel über das Thema Linkbait gelesen und das Beispiel von Shoemoney angesehen habe, wollte ich auch mal meinen Senf dazugeben. Für viele „Nicht-SEOs“ mag der Begriff etwas komisch klingen, viele können sich darunter nicht sehr viel vorstellen. „Bait“ heißt Köder; Linkbait entspricht also „Linkköder“.

Mit solchen Baits ist es möglich, in kurzer Zeit sehr viele Links zu generieren, welche sich positiv auf das Ranking einer Seite bzw. auf die Besucherzahlen auswirkt. Dabei gibt es verschiedene Arten von Linkbaits. Auch zu diesen verschiedenen Arten hat Seocial schon einmal etwas gebloggt, was prompt unter die Kategorie „Resource Hook“ fällt. Man schreibt zu einem Thema alle nötigen Infos auf und hofft, dass andere Blogger diesen Artikel irgendwo als Quelle angibt. Wie ihr seht, funktioniert das oft ganz gut. Und ich würde sagen, dass das die verbreiteste Linkbait-Art im Web ist.

Zwei andere Arten, die oft von Erfolg gekrönt sind: „News Hook“, sprich eine Nachricht als erster publizieren damit man bei folgenden Berichterstattungen als Quelle genannt wird und „Humour Hook“, sprich etwas lustiges, unterhaltendes zu schreiben, was gerne verlinkt wird.

Die oben genannten Arten der Linkbaits haben zumindest eins gemeinsam; sie kosten Zeit, aber kein Geld. Bei dem Linkbait von Shoemoney sieht das anders aus. 30 iPods und 3 Macbook Air kosten ein paar Dollar. Doch die Fotos sind sowas von „cool“ (auf gewisse Weise), dass man sie einfach verlinken muss. Natürlich kann man den „Incentive Hook“ auch in kleinerem Stadium fahren, wie z.b. mein Gewinnspiel, was ich vor langer Zeit mal hatte.

Man muss kreativ sein, weshalb der Linkbait zu meinen Lieblingsdisziplinen im Bereich SEO gehört, auch wenn ich in die Richtung noch nicht soviel am Start hatte. Das wird sich in Zukunft eventuell ändern, da ich ein paar Ideen für einen „Humour Hook“ habe. Lasst euch überraschen.

14 Gedanken zu „Was ist ein Linkbait?“

  1. „Zwei andere Arten, die oft von Erfolg gekrönt sind: “News Hook”, sprich eine Nachricht als erster publizieren damit man bei folgenden Berichterstattungen als Quelle genannt wird und “Humour Hook”, sprich etwas lustiges, unterhaltendes zu schreiben, was gerne verlinkt wird.“

    Wenn das einige wikrlich machen würde(außer ein paar Ausnahmen), dann hätte ich schon einige Backlinks in der Tasche…Aber eine Egos wollen kein Quellen ageben selbst wenn es nur via: Links und net mal Textlinks sind.

    Mfg

  2. Bei der Spam-E-Mail von „Internet Security Moers“ gestern war ich laut Google der erste Blog, der darüber berichtet hat – schneller waren nur zwei Diskussionsforen -, was mir bislang auch am schnellsten die meisten Trackbacks gebracht hat. So eine News als erster oder als einer der ersten zu veröffentlichen, ist natürlich eine ungeheure Glücksache. Einfacher als „News Hooks“ (nie gehört) sind vermutlich „Humour Hooks“ (dito).

    Deine Erläuterung des Begriffs Linkbait hat mir gut gefallen. Könntest du demnächst vielleicht mal den Unterschied zwischen Links und Backlinks aufbröseln? Da haben viele wohl noch ein Definitionsproblem – mich eingeschlossen. 🙂

  3. Warum muss man eigentlich Informationen veröffentlichen, um des SEOs willen. Warum bietet man nicht einfach Informationen an, wenn man meint, jemand kann davon profitieren.

  4. Je bekannter eine Webseite ist, desto mehr Leute profitieren von den interessanten Informationen auf dieser Webseite. Ich SEO da keinen Widerspruch. 😉

  5. Das Problem ist ja, dass man selbst in Suchmaschinen gut gerankt sein muss, damit man als Quelle auch gefunden wird. Ansonsten bringt ein solcher Köder nicht sonderlich viel. Eine Alternative ist hier das Social Marketing, bei dem per Push-Konzept der Köder an potenzielle Blogger herangetragen werden kann.

    Aber wie Alexander schon meint, Informationen die nützlich sind, werden immer gebraucht und gefunden. Wenn es sich zudem um Nieschenwissen handelt, sind die Chancen umso größer, gute Zugriffszahlen aufzubauen.

  6. Es ist der erste Beitrag, der Linkbait auf anschaulichste Weise statt einfach nur technisch erklärt. Schreiben kannst du auf jeden Fall! Viel Erfolg!

  7. Ich bin auch davon überzeugt, dass man sinnvolle Information bieten sollte. Würde auch immer versuchen Nischen anzusprechen. Ist viel einfach so Traffic zu generieren 😉

  8. „Warum muss man eigentlich Informationen veröffentlichen, um des SEOs willen. Warum bietet man nicht einfach Informationen an, wenn man meint, jemand kann davon profitieren.“

    Das Problem ist dann, das eine nicht auffindbare Information niemanden etwas nützt! Aber grundsätzlich hast du natürlich recht, so wäre das EIGETNLICH richtig!

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