Di, 31st August, 2010 - Posted by | (2) Comment
Die Resonanz beim diesjährigen OMClub Seo Contest ist ja riesig. Die Recken und Streiter der letzen beiden Jahre sind auch diesmal wieder fleißig zugange, mit Links und linken Schlichen die Google Serps für den Begriff ReVierphone zu verbiegen. Es ist richtig spannend die heftigen Sprünge zu beobachten, die derzeit an der Tagesordnung sind. Das stündliche Tracking bei Sistrix ist da eine gute Hilfe. Eben einen Blick auf die reVierphone-Rankings geworfen und meinen seo.de Beitrag auf Position 5 erblickt, aber Minuten vorher war die Seite völlig weg vom Fenster. Das geht momentan vielen Seiten so, kurz mal oben, dann weg, dann wieder unten in den Top 10. Schon witzig wie die Google Rankings zucken. Vom SOS Seo Blog Artikel sehe ich zur Zeit nicht mal nen Fitzel und die Seo Klitsche hat schon nach rund einem Tag die Klatsche bekommen. Interessante Geschichte, Googles Filter scheinen derzeit Amok zu laufen. So richtig viel Sinn und Verstand ist dabei aber nicht zu erblicken
So, 22nd August, 2010 - Posted by | (1) Comment
… war einst der Name einer TV-Show von Andy Warhol, der schon damals im Jahr 1968 überzeugt war, dass in der Zukunft jeder die Chance habe für 15 Minuten berühmt zu sein. Dabei hat er vermutlich nicht an Google und das Live-Web gedacht. Nachdem Google zunehmend in die normale Suche Live-Ergebnisse von Twitter einstreut, kann vermutlich jeder es einmal auf die erste Seite bei Google schaffen, wenn auch nur für die erwähnten 15 Minuten.
Ganz sicher ist dies allerdings eher bei den Nischen-Themen möglich als bei den Blockbuster-Keys. Aber auf jeden Fall ist es eine kleine Fingerübung, die man mit Hilfe eines Twitter-Accounts einmal durchexerzieren kann.
Im vorliegenden Fall wurde einfach mal ein gefühltes Dutzend von Tweets zum Thema Jatropha (einem nachwachsenden Rohstoff) gewittert. Der letzte Tweet enthielt dann die Aufforderung an die Follower die Webseite www.jatropha.com zu besuchen und zu bookmarken. Der Schwung an “Live-News” zum Thema Jatropha motivierte Google offenbar, auf der Suchseite eins, die Twitter-Ergebnisse einzublenden. Beim letzten Tweet stoppten erstmal die News, so dass die erwähnte Webseite in der englischsprachigen Suche auf www.google.com weltweit auf Seite eins zu sehen war. Dies aber nur für ein paar Minuten, eben ungefähr Warhols berühmte “15 Minutes of Fame”.
Dieses Ergebnis ist sicher die Motivation mit automatisierten Twitter-Accounts auf Teufel komm raus zu agieren …
Mo, 16th August, 2010 - Posted by | (1) Comment
Beim Webmaster-Friday wurde nach Gewinnspielen in Blogs gefragt. Das war aus meiner Sicht ein guter Denkanstoß um mir mal Gedanken über Gewinnspiele und Blogaktionen zu mache, die zur Backlinkgenerierung dienen sollen.
Solche Bloggergewinnspiele, bei denen man einen Link setzen soll und somit an einer Verlosung teilnimmt, sind seit Jahren jedem bekannt, spätestens nach dem 500. “Wie bekomme ich mehr Backlinks für meine Seite?”-Blogpost der irgendwo veröffentlicht wurde und solche Gewinnspiele als Geheimtipp an den Mann bringen wollte, hat wohl jeder schon einmal eine solche Aktion gestartet.
Aus Sicht eines Bloggers mit SEO-Affinität kann ich wahrscheinlich beide Seiten gut verstehen und einschätzen.
Eine Weisheit, die schon der kleine SEO lernen muss ist: Früher war alles besser.
Egal zu welcher Zeit man SEO betreibt, einem wird immer auffallen, dass es früher doch viel einfacher war gute Backlinks zu bekommen und irgendwann fragt man sich “Verdammt, warum hast du das nicht gleich mitgemacht? Warum bist du nicht jedem Trend hinterhergelaufen, als es noch funktioniert hat?” Okay, an dieser Stelle möchte ich dann etwas abschweifen und dem früheren Besitzer von Blogschrott damit wohl etwas aus der Seele sprechen: Do it Fucking Now!
Aber – nicht alles was früher gut war muss heute schlecht sein – oder?
Stelle ich jetzt einfach mal als These in den Raum. Doch inzwischen sind auch die Blogger schlauer geworden und haben den Begriff SEO schon mal irgendwo gehört
Deswegen muss man schon etwas schlauer sein und sollte vorallem versuchen mit ehrlichen Absichten zu handeln und nicht so, dass man die Leute offensichtlich übers Ohr hauen will.
Doch zunächst einmal die Frage: Was erwartet man?
Als Blogger sage ich jetzt einfach mal: Wenn jemand einen tollen Gewinn verlost oder eine besonders kreative Aktion startet, dann blogge ich gerne darüber. Dann gebe ich auch gerne einen Link ab, das ist nur fair.
Als SEO macht es mich natürlich besonders wütend, wenn man ein Gewinnspiel startet und einige Leute den Blogpost nach Auswertung des Gewinnspiels einfach wieder löschen. Das ist nicht nur kindisch und dumm es ist total daneben. Davon hat immer hin niemand etwas, außer das der Blogger noch einmal zusätzlich Zeit opfern will, weil er dem Betreiber den Backlink nicht gönnt.
Schon etwas besser, aber immer noch doof finde ich Leute, die auf einer Subdomain extra einen Gewinnspiel Blog anlegen und aus diesem dann die Links geben.
Wenn es sich um eine gute Aktion handelt, dann sollte man diese auch an alle seine Leser weitergeben wollen und nicht nur an ein ausgewähltes Publikum, das sich die Mühe macht noch mal eine extra URL aufzurufen. Denn die Weitergabe von Informationen und interessanten Webfundstücken ist ja eigentlich der Sinn eines Blogs.
Aktionen statt Gewinnspiele
Fakt ist, man muss inzwischen schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Vor ein paar Jahren hat man nen iPod verlost und bekam viele gute Links, darauf haben die meisten Blogger heute wirklich keine Lust mehr. Stattdessen setzen sich immer mehr Aktionen durch, wo man auf jeden Fall etwas bekommt, sobald man darüber bloggt! Dies eignet sich besonders für Shopbetreiber, die die Produkte vergünstigt bekommen und so auch leicht als Werbegeschenke rausgeben können.
Dabei ist allerdings zu beachten, dass man ein paar kleine Spielregeln in den AGB festlegt. Zum Beispiel, dass reine Gewinnspielblogs nicht teilnehmen dürfen oder dass man Blogs auch ohne die Angabe von Gründen ablehnen darf.
Der letzte Satz wirkt oft wahre Wunder. Natürlich hat niemand interesse daran willkürlich irgendwelche Leute abzulehnen, aber so muss man nicht an Betreiber Sachen herausgeben, deren Blogbeitrag eindeutig von einem Spamblog o.ä. stammt, denn solche Seiten auszuschließen kann in AGB-Form sehr schwer sein und funktioniert nur recht schwammig. Ganz sinnvoll kann es auch sein, dass man eine “Mindestbesucherzahl” vorschreibt. So machte es zum Beispiel 3Dsupply bei der Shirt4Link Aktion.
Weniger SEO-lastig
Oft werden Aktionen besser angenommen, wenn sie weniger SEO-lastig sind. Wenn man zum Beispiel nicht vorschreibt, was für ein Link (Ziel-URL und Anchortext) gesetzt werden muss, verbreitet sich die Aktion oft besser, da man ihr den SEO-Zweck nicht sofort ansieht. Oftmals bekommt man dann einen Link auf die Startseite oder Gewinnspielseite und erreicht auch einige Leute, die sonst immer auf SEOs schimpfen.
So kann man seine Linkpopularität verbessern aber nicht unbedingt viele Links mit aussagekräftigen Anchor-Texten aufbauen.
Sinnvoll ist es oft auch mit verlinkten Bildern zu arbeiten und als Alt-Text ein Keyword zu benutzen. In Richtung
“Baue diesen Banner auf deine Homepage ein und wir schicken dir die neuste CD von Andrea Berg”. Der Banner enthält dann den Alt-Text
“Schlagermusik” oder whatever.
Gewinnspielseiten recyclen
Ebenfalls schon uralt, aber dennoch einen kurzen Absatz wert ist folgendes: Gewinnspielseiten kann man recyclen! Eine Landingpage für das Gewinnspiel anlegen, die nicht mit der Produktseite identisch ist. So erhöht man die Chance, dass sie auch freiwillig angelinkt wird. Und dann nach Ablauf des Gewinnspiels mit ner 301 arbeiten oder die neue Produktseite auf diese Landingpage hauen. Doch Vorsicht das kann auch nach hinten losgehen, besonders wenn ihr die Teilnahmeliste der Blogger auf dieser Seite hattet. Die solltet ihr daher lieber an anderer Stelle veröffentlichen
So, 8th August, 2010 - Posted by | (0) Comment
Die Kriterien für den Start eines erfolgreichen Seo-Projektes lauten in etwa so:
- Unique Content kommt von selber angeflogen
- Die Verlinkung passiert auch von allein
- Die Monetarisierung ist gesichert
- generischer Domainname, der sich vielleicht auch noch eines Tages versilbern lässt
Freilich trifft man solch idealtypische Zustände so gut wie nie an. Schön ist es, sofern man diese Zustände zumindest nährungsweise erreicht. Content kommt allenfalls bei gut verlinkten Artikelverzeichnissen gefühlt von Anfang an allein. Allerdings verlinkt diese Sündenpfuhls nun wirklich niemand freiwillig. Punkt drei wird dann meist einfach via Adsense realisiert. Und zu guter Letzt ist selbst Punkt vier schwer genug umzusetzen.
Weil ich aktuell in großem Umfang Backlinks ohne großen Aufwand generieren kann, habe ich aufgrund dieses Luxusproblems mit www.marketing-praktikum.de ein neues Projekt gestartet.
Punk zwei wäre also nährungsweise erledigt. Punkt eins ist bei einer hinreichenden Realisierung von Punkt zwei hoffentlich zu erreichen. Gerade Internetstartups versuchen zumindest Heerscharen von Praktikanten zu rekrutieren. Zudem sind auch diese Firmen chronisch linkhungrig. Warum sollten diese also nicht zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen wollen? Nach einer zufälligen Analyse der Backlinkstruktur von Jobbörsen via Sistrix hege ich außerdem die leise Hoffnung auf den einen oder anderen Uni-Backlink.
Die nach einer Bettelaktion via Xing angekündigten “Praktikumsanzeigen” sind Anzahl-technisch vielversprechend. Das muss sich allerdings erst materialisieren. Wenn ein Dutzend Postings von bekannteren Firmen da ist, wird sicher noch mal die Werbetrommel gerührt. Und weil das Ganze intellektuell betrachtet nichts anderes als ein Artikelverzeichnis ist, sollte ein kontinuierlicher Zufluss an Content zumindest im Bereich des möglichen liegen.
Punkt drei wird dann wieder auf dem einfachsten Wege per Adsense gelöst. Punkt vier wurde wie mir scheint ebenfalls halbwegs erfolgreich gelöst.
Bleibt zu guter Letzt das Traffic-Problem. Ob sich das lösen lässt? Man wird sehen.
Mi, 21st Juli, 2010 - Posted by | (1) Comment

Am 15. Juli wurde der exklusivste SEO-Club aller Zeiten aus der Taufe gehoben. Als Zuhälter der maximal 99 Linknutten, die dem Club noch beitreten dürfen, bin ich hocherfreut mitteilen zu können, dass nach nur vier Tagen, die Anzahl der Bewerbungen bereits eine erfreuliche Höhe erreicht hat. Allerdings waren erst zwei Bewerber würdig genug, das Statussymbol des Linknutten-Armbandes entgegennehmen zu dürfen. Die Anzahl der Bewerbungen ist auch deshalb eine tolle Sache, weil eine gefühlte absolute Mehrheit der SEOs das Linknutten-Projekt als “primitiven Linkbait” (Zitat aus Magdeburg) oder ähnliches abtut und nicht bereit ist, sich auf eine wirklich elitäre und intellektuelle SEO-Elitegruppe einzulassen. Natürlich kommt bei der geballten Ablehnung auch sehr viel Neid zum Ausdruck, wie es in Deutschland so üblich ist.
Sehr viel konstruktiver sind da Kritiker (rund ein Drittel), die zum Ausdruck bringen, dass die Idee eine gute Sache ist, die nur leider schlecht umgesetzt wurde. Zugegeben, da ist was dran. Allerdings muss man da natürlich einwenden, dass so eine Geschichte, nomen et omen, auch etwas nuttig aufgezogen werden muss. In der gewählten Form kommt die Aktion doch so richtig billig rüber.
Was allerdings eindeutig falsch eingeschätzt wurde, und dass muss sich der Zuhälter der Linknutten auf jeden Fall ankreiden lassen, ist die viel zu hoch eingeschätzte mittle Humorfähigkeit der SEO-Szene in Deutschland. Was sich da in dem ein oder anderen Forum tummelt, geht zum Lachen nicht einmal in den Keller, weil die Jungs nicht einmal dazu die Gelegenheit haben.
Die finden einfach gar nichts komisch.
Wie auch immer. Wir Linknutten amüsieren uns königlich!
Di, 20th Juli, 2010 - Posted by | (2) Comment
Nachdem hier und anderswo immer wieder über die vielen Möglichkeiten des Geldverdienens im Internet geschrieben wurde, möchte ich jetzt selber auf diesem Sektor etwas aktiver werden. Aber anders als ihr wahrscheinlich denkt. Geld verdienen nicht für mich, sondern für meinen Sportverein bzw meine Abteilung. In Zeiten finanzieller Krisen tun sich alle etwas schwerer, auch die Sportvereine. Es herrscht Ebbe in den Kassen. Sponsoren ziehen sich zurück, Zuschüsse der Stadt werden gestrichen, Zuschüsse vom Land werden knapp, Stadtsportring und andere Institutionen müssen den Gürtel enger schnallen und auch die Mitgliedsbeiträge fließen (nicht nur wegen der demographischen Veränderungen (Überalterung) spärlicher als noch in den Jahren zuvor. Ganz zu schweigen von der sich anbahnenden Krise des Ehrenamtes. Nur für Ruhm und Ehre zu arbeiten ist vielen Vereinsmitgliedern heute zu wenig.
Neben den demographischen Problemen haben viele Vereine natürlich auch strukturelle Probleme, hieran zu arbeiten dürfte in Zukunft immer wichtiger werden. Aber das ist hier nicht das Thema. Letztendlich dominiert ein Faktor diesen ganzen Themenkomplex, und das ist das liebe Geld. Ist von ihm zu wenig da, dann kracht’s und kriselt’s im Gebälk. Fließt es in Strömen, dann geht fast alles wie von selbst. Ergo macht es Sinn, sich einmal nach neuen Einnahmequellen für den Sportverein umzusehen. Es müssen nicht immer nur Anzeigen im Vereinsmagazin oder Bandenwerbung im Stadion sein, gerade das Internet bietet den Vereinen zusätzliche Möglichkeiten die Einnahmen zu erhöhen. Voraussetzung dafür ist natürlich eine vernünftige Präsenz im World Wide Web. Und genau deshalb habe die alte Website der Harsewinkler Tischtennis Abteilung abgerissen und einen Neuanfang gewagt.
Idee ist es, mit Hilfe der neuen Website tagtäglich ein paar Euro zu verdienen, um so die Kasse aufzubessern und uns den einen oder anderen Luxus leisten zu können. So weit die Theorie. Wie das in der Praxis aussehen soll, das ist noch offen. Schon 3 Euro Werbeeinnahmen am Tag läppern sich im Laufe eines Jahres zu einem fetten Tausender zusammen, nicht schlecht wenn man bedenkt, dass das 20% unseres Tischtennis-Jahresetats ausmachen würde. Und 3 Euro am Tag müssten doch zu schaffen sein. Postscriptum: Falls jemand Bedarf an Werbung hat, z.B. seinen Tischtennis-Shop promoten möchte, der weiss ja jetzt wen er dazu befragen kann
Do, 15th Juli, 2010 - Posted by | (0) Comment
Da kannste echt nen Föhn kriegen bei diesem Remix Theme Gebastle. Watt nen Blog-Schrott
Da war ich froh, dass ich das WP 3.0 Update so gut hinbekommen habe, auch das Template Update auf Remix 3 schien ohne Macken zu laufen und heute muss ich feststellen, dass die Trackbacks alle verschwunden sind. Wie unschön. Wie ärgerlich, jetzt kann ich wieder Zeit ohne Ende für so ne Blog-Kosmetik verpulvern. Oder hoffen, dass Remix 4 bald erscheint, damit ich gleich Nägel mit Köpfen machen kann. Hab keinen Bock auf ne ewige Baustelle. Sollte das Remix Update nicht in naher Zukunft erscheinen, dann mache ich hier Tabula Rasa und schicke das Theme in die Verbannung. Dann wird die StudioPresse ausgegraben. Damit kann man viel flexibler arbeiten. Auch seotechnisch gesehen. Und eine Sache möchte ich zum Schluss auch noch erwähnen. Wenn man Templates austauscht oder updatet, dann sollte man auch brav an den Google Analytics Schnipsel denken, der geht dabei nämlich schnell mal verloren.