Geld verdienen mit Blogs: Was funktioniert&was nicht?

Aufgrund der Kritik, die bei dem Artikel „5 Tipps zum Geld verdienen mit Blogs“ möchte ich mich dieser beugen und einen weiteren Artikel zu der Thematik schreiben. Denn meine Blogkompetenz möchte ich nicht gefährden, hehe. In erster Linie wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass ich doch mehr über die einzelnen Einkommensströme schreiben sollte, die es gibt. Welche Erfahrungen ich jeweils damit gemacht habe usw. Vorab möchte ich -wie auch im alten Artikel- nur nochmal darauf hinweisen, dass ich Blogs nicht als die Wunderwaffe sehe, wenn es ums Geld verdienen geht. Aber das muss jeder selbst wissen.

Werbung:

1. Das meiste Geld bringt die direkte Vermarktung von Werbeplätzen. Bei mir finden sich diese Werbeplätze rechts in der Sidebar unter Sponsoren – doch auch die vermieteten Textlinks packe ich in die Schublade der direkten Vermarktung, da ich weder Linklift noch Teliad für die Akquise nutze. Klar ist, dass erst große Blogs auch größere Summen verdienen. Außerdem ist es hilfreich, wenn man den ein oder anderen Kontakt hat, der einen Interessenten vermitteln kann. Ich kann die direkte Vermarktung nur empfehlen und hoffe, dass es in Zukunft mehr Blogger geben wird, die das erfolgreich fabrizieren. (Meine Idee, eine Plattform dafür zu erstellen, besteht zwar immer noch, liegt aber gerade etwas auf Eis!)

2. Google Adsense
In diesem Blog kommt nur Google Adsense zum Einsatz, wenn es um kontextsensitive Werbung geht. Alternativen wie Contaxe, Affilimatch, oder auch Adtube konnten mich nicht überzeugen. Auf blogschrott.net ist es so, dass Adsense nicht so gut performt, wie auf anderen Blogs. Das liegt zum größten Teil an der Thematik, die dieser Blog hier besitzt. Einer, der selber Webmaster ist, wird wohl kaum auf Werbung klicken. Ich zumindest tue es selten bis gar nicht. Auch, wenn man einige Sachen optimieren kann, kommt man bei der Kombination Adsense + Blog nicht immer zu = viel Geld. Allerdings sollte man bevor man komplett schwarz sieht einige Dinge optimieren; siehe aktuelle Ausgabe von Netpaper

3. Affiliate Marketing
Beim Affiliate Marketing ließen sich nur vereinzelt kleinere Erfolge verbuchen/große Summen waren es aber nicht. Die Affiliate Programme müssen perfekt zu dem Inhalt passen, ansonsten sinkt die Chance drastisch, dass man dadurch Geld verdient. Tipp: Bei Google Analytics (oder woanders) mal nachsehen, welche Artikel oft besucht werden – dann darüber Gedanken machen, was für ein Partnerprogramm man dort anwenden könnte!

4. Service
Rene Kriest, Blogger auf Probloggerworld verzeichnete in seinen Einnahmen große Summen, die unter die Kategorie „Service“ fielen. Anfangs konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Doch ich denke, dass es Aufträge im SEO Bereich sind, die er durch seinen Blog an Land ziehen konnte. Selbiges konnte ich schon vermehrt mit meinen angebotenen Diensten als Texter feststellen. Ich denke, dass das eine nicht zu unterschätzenden Einkommensquelle ist; vor allem bei Freelancern im Bereich Programmierung, SEO, Content und Webdesign!

Was war also mit Risikostreuung gemeint? Damit war gemeint, dass man versuchen sollte, alle vier Einkommensströme zu nutzen! Bricht einer weg, ist das nicht so tragisch, als wenn man nur den einen Strom hätte. So hat man jedoch drei weitere, die das Ganze abfangen. Ich hoffe, ich konnte mit diesem Beitrag nun ein bisschen mehr weiterhelfen, als mit dem alten.

17 Gedanken zu „Geld verdienen mit Blogs: Was funktioniert&was nicht?“

  1. Sehr sachlicher und ausführlicher Artikel zum Geld verdienen im Internet. Generell gefällt mir dein Blog sehr gut und ich werde ihn jetzt laufend verfolgen.

    Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und natürlich jede menge Leser 🙂

  2. Wirklich guter Beitrag. das en oder andere hätte noch ausfürhlicher sein können 🙂

    Im großen und ganzen muss ich aber sagen, das in der Regel jede „Sponsorenwerbung“ gleich gestellt ist. Im Endeffekt gibt es doch eh nur drei Arten von „Einnahmen“!
    Verirrte Klicks
    (Besucher klichen versehentlich auf die Werbung, meist weil Sie fast unsichtbar eingebunden wurde)
    Interessierte Klicks (Besucher zeigen Interesse an den Inhaltend er Werbung und möchten genaueres wissen)
    Der freundliche Klick (Besucher bedanken sich beim Webmaster mit einem Klick auf die Werbung #natürlich haben si auch Interesse an derren Inhalt# weil Ihnen die Website gut gefäält.

    Ich persönlich verbinde punkt 2 und 3 immer gern. Wenn ich sehe ein Webmaster hat sich wirklich Mühe mit seiner Seite gegeben und der Inhalt derrer ist auch „kein Müll“ schaue ich mir die Werbung gern mal etwas genauer an. Zum einen zeigt sie was mich auch interessiert und was ich auf der Seite auch erwartet habe und im gleichen Zuge möchte ich den Webmaster damit auch „belohnen“.

    Natürlich mache ich sowas nicht wenn ich schon von vorn herrein sehe das es dem Webbi nur ums Geld verdienen geht.

    Aber da wohl nicht alle so denken ist es schon Sinnvoll welche Art von werbung man auf seiner Seite platziert!

    Blogschrott gefällt mir übrigens auch sehr gut !

  3. Hallo,
    ich habe mich vor einem guten halben Jahr selbstständig gemacht. Meine Erfahrung ist, dass man mit direktem Service am meisten verdient. Ich meine damit technischen Support oder Vor-Ort-Service.
    Als Startup geht es auch nicht anders. Ich hoffe, dass sich in Zukunft mehr was in den Bereichen SEO und Webdesign rührt, nur braucht man da schon ein paar sehenswerte Referenzen, um potentielle Kunden anzulocken und für Referenzen braucht man Kunden. 😛

  4. HI,
    schöne Tipps.
    Aber mich würde am meisten interessieren, wie du dass steuertechnisch machst.

    Lt. Gewerbeamt und Finanzamt muss man jede noch so kleine Einnahme auf einer Webseite nicht nur versteuern/melden (was ja eigentlich klar ist) sondern auch als selbstständige Tätigkeit anmelden. Dies führt zu drastischen Kosten und Pflichten, je nach Status der Person (Krankenkasse etc.).

    Leider findet man darüber im Blog-Bereich wenig, dabei ist dass für mich der wichtigste Aspekt, und der Grund, warum ich immer noch keinen einzigen Cent verdiene… Ich darf es nicht 🙂

  5. @Ryo:
    Ich werde vermutlich demnächst mal eine EInführung schreiben, wie man sich mit sehr geringen Kosten selbstständig macht. Schau einfach mal ab und zu auf http://www.aizoo.de vorbei, da werd‘ ich das publizieren.

    Ist gar nicht so schwer mie man glaubt, wenn man ein paar gesetzliche Regelungen kennt. 😉

  6. @Ryo:
    Solange du nur nebenberuflich selbständig bist ist das mit der Krankenkasse überhaupt kein Problem. Angenommen du bist angestellt und arbeitest z.B. 35 Wochenstunden. Dann gibst du bei der KK an, dass du nebenbei mit ca. 12 Std. / Woche selbständig bist. Das hat keinerlei Auswirkungen auf deinen KK-Status. Erst wenn sie vermuten, dass du hauptberuflich selbständig bist. Was aber einfach zu widerlegen ist, wenn man einen Job hat (so war es zumindest bei mir und der Barmer).

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