CaptainAd.com – Erste Erfahrungswerte!

Nachdem ich in dem vorherigen Artikel ein Video eingebaut hatte, in welchem die Ads von Captainad.com zu sehen waren, wartete ich nun ein paar Stunden ab, um zu schauen, wie sich das Ganze entwickelt. Natürlich, ein 100%iger Schlussstrich ist nach der kurzen Zeit nicht möglich.. Jedoch sind ein paar Daten und Einschätzungen zum Thema “Monetarisieren von Videos” schon drin.

Vorab möchte ich kurz was zu Captainad selber sagen. Denn ich gehe davon aus, dass noch nicht jeder sich die Plattform angesehen hat. Captainad will es ermöglichen, mit Videos Geld zu verdienen – inwiefern das möglich ist beschreibe ich gleich. Es läuft so ab, dass man sich registriert, seinen Blog einstellt, ein paar allgemeine Daten wie PIs pro Monat angibt, angibt welche Themen man hat, etc. Nach dieser Registrierung baut man einen Code von Captainad.com ein, möglichst in den Bereich des Blogs. Somit werden alle Videos, die auf dem Blog eingebunden werden, mit Werbung versehen. Wichtige Plattformen wie Youtube, Sevenload, Google Video werden schon unterstützt, weitere folgen.

Die Werbung erscheint im Video in der Form eines kleinen Balkens. Die ersten 10 (??) Sekunden jedoch ist das ganze Video mit einer Art “Layer” überdeckt. Es kommt dem TV also schon recht nahe. Mit dem Unterschied, dass man die Werbung auch elegant schließen kann. Nur der Balken, der ist statisch. Die Bezahlung erfolgt auf TKP Basis. Für 1000 Views gibts 3€

Das macht deutlich, dass es für den Otto-Normal-Blogger wahrscheinlich nicht möglich ist, mit Captainad ein “Einkommen” zu generieren. Eher sind es ein paar Euro Taschengeld pro Monat. Wer sowieso wenig mit Videos macht guckt da schnell in die Röhre. Große Sites wie lustich.de usw. machen damit aber sicher ordentlich Zaster. Es sei ihnen gegönnt. Ich selber habe mit dem einen Video in den letzten Stunden 12 Cent verdient. Würde ich jeden Tag ein Video posten, was ich aber nicht tue, wären es vielleicht 25 cent pro Tag. Das sind 7,50€. Aber wie gesagt, für reine Videosites sicherlich lustig.

Dann wurde ich heute noch darauf angesprochen, wie es denn mit den Urheberrechten aussieht, da man ja mit fremden Videos (die man eigentlich sowieso nicht einbinden darf?) Geld verdienen kann und nicht nur mit eigenem Material. Aber darüber sollen sich andere streiten.

Ich jedenfalls bin gespannt, wie sich Captainad auf rauher See so schlägt!

17 Gedanken zu “CaptainAd.com – Erste Erfahrungswerte!”

  1. Nabend,

    ich habe mich dort jetzt auch mal angemeldet, da ich einen Beitrag mit 4 Videos hat, der täglich ca. 100 Besucher via Google anzieht. Da könnte das also vielleicht doch was bringen.

    Code ist eingebaut, wie lang hat es bei Dir gedauert, bis die Werbung eingeblendet wurde?

    Ciao
    Tobi

  2. Auszug aus den Terms of Use von YouTube:

    Prohibited commercial uses do not include:
    using the Embeddable Player to show YouTube videos on an ad-enabled blog or website, provided the primary purpose of using the Embeddable Player is not to gain advertising revenue or compete with YouTube;

    Videos im Blog (mit Werbung) verwenden ist kein Problem. Direkte Werbung auf den Videos ist wohl eher grenzwertig.

  3. CaptainAd nutze ich auch seit ein paar Tagen.
    Ich finde die Idee an sich eigentlich ganz schön, da es mal etwas Neues ist und ich nicht denke, dass es den Nutzer großartig stört.
    Ich selbst verwende auch eher selten Videos aber vielleicht bringt es ja trotzdem ein wenig.

  4. Alos ansich mal ne Feine sache. Ich mich würde nur interessieren, in wie weit das die Seite auch ausbremst. Oder sind da keine Bremsspuren zu verzeichnen?

    Mfg

  5. Ich werde mir auch mal CaptainAd.com anschauen. Wenn es wirklich mindestens 15 cent pro Klick sind und die Werbung relevan t ist, könnte dies Contaxe ablösen. Da generiere ich ne menge Klicks aber die Vergütung von meist 0,03 – 0,05 cent ist echt nicht nett.

  6. Ich habe bereits meine erste Auszahlung bei CaptainAd beantrag, bin bis jetzt sehr zufrieden damit.

    Momentan haben die aber Probleme mit ihren Statistiken, wobei sie gerade am arbeiten sind.

  7. Mit privaten Werbepartnern läßt sich mehr rausholen, zumal man dann auch viel genauer Werbung und Zielgruppe aufeinander abstimmen kann und auch andere Werbeformen als das übliche TKP vereinbaren kann.
    Für Hoster und große Mengen an Vids aber einen Versuch wert.

  8. Ich möchte mal einen einjährigen Erfahrungsbericht posten, um andere Leute von diesen Angeboten fernzuhalten:
    Vor einem Jahr (Januar 2010) wurden wir eingeladen, uns als Publisher einzutragen, dass haben wir auch gemacht. Damals lief der Service ausgezeichnet. Die Überweisungen kamen rechtzeitig, abundzu musste man sie aber daraufhin weisen. Nach einigen Monaten aber senkte sich der Verdienst und auch die Auszahlungen kamen überhaupt nicht mehr regelmäßig. Das einzig positive daran war, dass die Auszahlungen überhaupt noch kamen! Ansonsten konnte man Mails ohne Ende schreiben, wenn sie beantwortet wurden, hat es auch nichts genützt. Diese Geschichte zieht sich immer weiter durch das Jahr 2010. Einige Auszahlungen kamen erst nach 3 Monaten an und das auch erst nach massiven Mailkontakt. Bei dem man erst noch damit beruhigt wurde, dass die Probleme weitergeleitet werden etc.. Dann soll sie rausgegangen sein, was sie aber nicht war. Und am Ende schreibt uns der Chef (Max Moldenhauer), dass es einen Fehler in der Auszahlungssoftware gegeben hat. Das Geld kam dann auch. Immerhin. Nun schreiben wir das Jahr 2011 und es geht wieder von vorne los, das Problem scheint also wieder aufgetreten zu sein, denn wir warten schon wieder über einen Monat und unsere Mails bleiben unbeantwortet. Zudem ist der Verdienst mit einem TKP von 0,5€ bei 1.000 Einblendungen lausig. Kein Blogger kann damit vernünftig Geldverdienen. Und die Belastung ist extrem höher als bei herkömmlichen Layer. Der bringt auch 8mal soviel.
    Ich kann also jedem nur empfehlen diesen Anbieter zu meiden und seriöse aufzusuchen.

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