Suchmaschinenoptimierung.de für 84.000 Euro verkauft

Sa, 6th September, 2008 - Posted by Gerald | (4) Comment

Bloggonaut, Blogschrott.net und jetzt Suchmaschinenoptimierung.de - drei Domains die in letzter Zeit verkauft wurden. Doch während die beiden Erstgenannten zu moderaten Preisen über die Ladentheke gingen, durfte der Käufer auf der Sedo Live Auktion für Suchmaschinenoptimierung.de deutlich tiefer in die Tasche greifen.

Fragt sich jetzt, ist eine Keyword-Domain so viel Geld wert? Die Diskussion gab es damals schon beim Verkauf von seo.de, die für 48.000 Euro ihren Besitzer wechselte. Dabei muss man bedenken, dass die Domain nicht von der Steuer absetzbar ist. Zumindest im Regelfall.

Eine Internet-Adresse ist ein eigenständiges Wirtschaftsgut, unabhängig von ihrer Nutzung durch einen konkreten Internet-Auftritt. Allerdings unterliege dieses Wirtschaftsgut keinerlei Abnutzung, weil der Domain-Name zeitlich unbefristet registriert werde

Persönlich sehe ich das Ganze zwar etwas anders, im Bereich der Suchmaschinenoptimierung kann man z.B. Domains auch verbrennen (=Google Rausschmiss), aber ob unsere Juristerei dieser Argumentation folgen kann, da hege ich doch ernsthafte Zweifel.

Category : SEO

Über den Umgang mit Blogkritik

Fr, 5th September, 2008 - Posted by Gerald | (13) Comment

Eigentlich hatte ich mich in diesem Blog auf eine gewisse Menge an Blogkritik eingestellt, bin umso überraschter, dass es bislang so freundlich abgelaufen ist. Dafür schon mal meinen Dank. Aber wie es so im Leben ist, wenn es an der einen Ecke gut läuft, dann kommt an der anderen Ecke ein Spaßverderber daher und jammert über langweilige Inhalte und ähnliches. So gerade geschehen in meinem SEO Blog im Zusammenhang mit meiner OMClub Promotion-Meldung.

Zugegeben, in meinem SEO Blog ging früher mehr ab, aber dafür habe ich auch manchmal den halben Tag Blogs durchstöbert, Feeds gelesen und Artikel geschrieben. Und das alles ohne eine echte Monetarisierung durch das Blog. Hier und da habe ich mal ein neues Werbemittel ausgetestet, selbst Layer-Ads durften für einige Wochen auf zwei oder drei ausgewählten Unterseiten ihr Unwesen treiben, aber insgesamt ist das SOS SEO Blog kommerzbefreit. Ich weiss nicht mal, ob die zwei Amazon-Links oder der Ebay-Relevancy Test irgendetwas einspielen, mehr als 4,5 € im Monat sind es aber bestimmt nicht.

Also statt “Money for nothing” oder “Blogging for money” war das eher “Blogging for nothing”. Tausend und mehr Stunden verbloggt, um sich dann anhören zu dürfen, wie langweilig es geworden ist. Dabei will ich nicht mal abstreiten dass der Kommentator recht hat, trotzdem ärgert mich diese Kritik. Wenn man gegeben hat, einem aber nichts zurück gegeben wird. Wenn einem die viele Arbeit so gedankt wird. Wenn dem geschenkten Gaul sogar ins Maul geschaut wird. Und darum frage ich jetzt euch. Wie geht ihr mit Blogkritik um? Hat der Blogbesucher Ansprüche gegenüber dem Autor? Oder umgekehrt? Sollte man die Klappe halten oder dagegen poltern? Wie seht ihr das - einmal aus Sicht eines Bloggers und einmal aus Sicht eines Bloglesers.

Category : Blogging / Persönliches

Online Marketing PDF Buch

Fr, 5th September, 2008 - Posted by Justin | (1) Comment

Online Marketing im Ecommerce, so hätte der Titel auch heißen können, doch wollte ich nicht den gleichen Titel schreiben wie bei Gimahhot. Wer ein wenig aktiv im Marketing und SEO Geschehen ist, dem wird der Name Thomas Promny sicherlich auch über den Weg gelaufen sein. Ich selber bin immer wieder unterwegs, um mich über neue Dinge im Marketing Bereich zu informeiren. Heute ist mir aufgefallen dass es seit gut 2 Tagen ein eBook auf dem Markt gibt von Thomas Promny.

Auf dem Markt hört sich vielleicht doof an, denn das eBook kann man kostenlos als PDF downloaden. Es ist kein SEO eBook sondern ein Online Marketing eBook für Ecommerce Zwecke. Zum jetztigen Zeitpunkt wurde das eBook schon fast 800 mal gedownloadet. Das heißt für mich, dass Marketing im Ecommerce Bereich immer Interessanter wird und immer mehr gebraucht wird. Sicherlich, der ein oder andere Ecommercler hat sich schon mit dem Thema SEO beschäftigt, doch auch für einen Ecommercer ist mehr wichtig als nur SEO.

Die Themen aus dem eBook:

1. Einleitung
2. Allgemeine Vorbemerkungen zum Online Marketing
3. Fachbegriffe
4. Abrechnungsmodelle für Onlinewerbung
5. Affiliatemarketing
8. Suchmaschinenwerbung / SEM / SEA
9. Suchmaschinenoptimierung / SEO
10. Google Produktsuche
11. Display Advertising
12. Email Marketing
13. Preisvergleiche / Produktsuchmaschinen
14. Marktplätze

Weitere Informationen und das eBook gibt es bei Gimahhot

Category : Marketing

Werbebanner richtig gestalten - der Anfänger Guide

Do, 4th September, 2008 - Posted by Lennart | (18) Comment

Guten Tag, mein Name ist Lennart Prange, ich bin der Autor von daswebdesignblog.de und habe mich bereit erklärt hin und wieder einen Gastbeitrag auf blogschrott.net zu schreiben.

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit mit dem Design von Werbebannern. Nach und nach wird einem klar, wie viel man falsch machen kann und wie viel Potenzial im Internet verschenkt wird. Wer erfolgreich auf anderen Internetseiten Werbung machen will, muss sich mit den Gestaltungsprinzipien auskennen oder Profis engagieren.
Dieser Beitrag soll euch dabei helfen, einen wirklich guten Banner zu gestalten. Ich veranschauliche fast alle Richtlinien an einem Beispiel.
Natürlich ist mir eure Kritik wichtig und eventuell habt ihr ja auch noch ein paar Tipps parat? Zögert nicht zu kommentieren!

Allgemeine Gestaltungsrichtlinien

1. Die Farben
Ganz allgemein gesehen kann man sagen, dass aggressive Hintergrundfarben und Schriftfarben zwar Aufmerksamkeit erregen, aber kaum Klicks erhalten. Es wirkt unseriös, wenn einem der Banner geradezu ins Auge springt.
Die Kunst ist es, Farben zu wählen, die zwar herausstechen, aber nicht aufdringlich wirken. Die Message “Klick Mich!!!!!!!!!” sollte nicht durch die Farben vermittelt werden.
Weiterhin ist zu sagen, dass ihr versuchen solltet einen guten Kontrast zu erreichen. Solche Banner bekommen wohl am meisten Klicks. Aber Achtung: Benutzt nicht weiß als Hintergrundfarbe. Sowas ist unauffällig und normalerweise vollkommen langweilig. Wenn man mit einem weißem Hintergrund viele Klicks erreichen will, muss man schon wirklich ein Händchen für Bannerdesign haben.
Vielleicht ist es auch nicht schlecht, Farbwirkung und Farbverwendung zu büffeln. Ich habe hier (externer Link) einen Beitrag darüber geschrieben.

continue

Category : Marketing

Allerorten Nachwuchsblogger gesucht

Do, 4th September, 2008 - Posted by Gerald | (12) Comment

Es ist schon amüsant worüber man stolpert, wenn man das Web nach Meinungen und Beiträgen zum Blogschrott-Verkauf durchforstet. Und witzigerweise verläuft man sich ganz schnell. Denn wer ist das, wer schreibt jenes, hier ein Klick, dort ein Blick ins Impressum und dann noch einem Link gefolgt - auf einmal stehste im Blog eines wildfremden Menschen und musst schmunzeln. Noch jemand, der seine Liebe Müh und Not mit einem Nachwuchsblogger hat :)

Ein Mensch, egal welchen Geschlechts, wird von mir eine .de-Domain bekommen (wandsicht.de, auf welcher ich momentan nur testweise einen Blog betreibe) und kann damit anstellen was er/sie will.

Wer hätte das gedacht. Jemand verschenkt eine Domain und keiner langt zu. Immerhin stammt das Angebot vom 14 Juli 08 und steht damit schon schlappe 7 Wochen lang im Web. Mangels Nachfrage wurde das Angebot zwischenzeitlich verlängert - jetzt ist am 7.09.08 Zapfenstreich. Ich frage mich, woran hat es bis jetzt gehakt? Wirkt das Angebot nicht vertrauenswürdig, sind die jungen Leute einfach zu faul zum Bloggen oder fehlte einfach nur das passende Publikum? Letzteres hoffe ich mit diesem Beitrag ändern zu können ;-)

Category : Blogging

Gleich gehts los

Mi, 3rd September, 2008 - Posted by Gerald | (3) Comment

In Kürze starten hier die ersten Gastautoren und ich hoffe, dass am Ende für alle Beteiligten etwas Gutes dabei herausspringt. Allen voran für die Leser, denn ohne deren Anwesenheit und Mitarbeit kann ein Blog auf Dauer nicht überleben. Dann für die Gastautoren, die sich durch den Auftritt hier sicherlich auch ein wenig mehr Aufmerksamkeit für sich und ihre eigenen Projekte versprechen und letztendlich auch für mich, der ich daran glaube, dass ein Projekt wie Blogschrott an Wert und Gewicht gewinnt, wenn man es hegt und pflegt und nicht durch falsches Kommerzdenken verbrennt.

Noch gibt es keine konkreten Pläne zur Monetarisierung von Blogschrott. Von Dingen wie Paid Links und Paid Articles möchte ich - anders als mein Vorgänger - Abstand nehmen, ich glaube man kann auch googlekonform erfolgreich sein. Den Autoren habe ich kein Geld versprechen müssen, die sind schon glücklich, wenn sie ihre eigene Autorenseite bekommen, auf der sie sich und ihre Projekte vorstellen können. Dennoch, sollte es mir/uns gelingen mit diesem Projekt erfolgreich zu sein, so weiss ich das zu schätzen und werde mich gerne auch bei meinen “Mitarbeitern” dafür erkenntlich zeigen.

Bislang haben sich nur junge Kerle als Gastautor bei mir gemeldet, im Sinne der Geschichte von Blogschrott wohlmöglich der optimale Start und Übergang - ich bin aber immer noch bemüht, zwecks Vielfalt und Ausgeglichenkeit auch in anderen Altersklassen Autoren zu rekrutieren. Und im Sinne der Gleichberechtigung darfs auch gerne mal ne Frau sein :-)

Category : Blogschrott

Blogschrott bleibt Blogschrott

Mo, 1st September, 2008 - Posted by Gerald | (46) Comment

Die letzten Tage hatte ich leider unsäglich viele andere Dinge am Ärmel, so dass ich noch keine Gelegenheit hatte, auf den Kauf von Blogschrott einzugehen. Sicher werden einige von euch sich fragen, was da passiert ist und wie es nun mit blogschrott.net weiter gehen soll. Die Geschichte ist schnell erzählt.

Ich hatte mich Anfang des Jahres 2007 mit Yannick über seine Blogaktivitäten auf dem damaligen Blogschrott Blog (Wordpress.com Subdomain) unterhalten, war verblüfft über sein Alter von 14 Jahren, hatte eher das Gefühl mich mit einem 18-Jährigen zu unterhalten und fand seine Begeisterung für Themen wie Blogging und Web2.0 beeindruckend. Da ich das Gefühl hatte, der junge Mann habe großes Potential, riet ich ihm seine Aktivitäten besser auf eine eigene Domain zu konzentrieren und nicht auf einem Server zu operieren, der ihn technisch und strategisch einschränken würde. Und weil so eine eigene Domain und Webspace nun mal Geld kosten, 14-Jährige Schüler in der Regel sparsam agieren müssen, zudem mit Installation und Wartung eines Blogs kaum Erfahrung haben, bot ich Yannick an, ihm Domain und Webspace zu schenken und die Software zu installieren. Der Rest ist Geschichte.

Zumindest bis zu dem Tag, als ich erfuhr, dass Yannick sein Weblog verkaufen wolle. Ich kann nicht sagen, dass ich mich da gut informiert fühlte, ich erfuhr das eher so im Vorübergehen. Auch die Sache mit dem eigentlichen Verkauf von Blogschrott habe ich erst aus dem Weblog selber erfahren :) Man könnte sagen, dass ich da ein wenig irritiert war. Insbesondere als dann Bon Credit und SMS Werbeartikel mitsamt Contaxe und Layer-Ads auf dem Blog auftauchten. Immerhin auf meiner Maschine. Vielleicht wäret auch ihr gerne informiert, wenn fremde Menschen auf eurer Maschine rumturnen würden. Also habe ich mich mit Yannick unterhalten und am Ende des Gespächs erklärt, dass ich lieber die Domain selber übernähme bevor die jemand anderes so stumpf vor die Wand fahren würde. Daraufhin hat sich Yannick mit dem Erstkäufer (dessen Namen ich bis heute nicht kenne) unterhalten und das Geschäft in beiderseitigem Einverständnis rückabgewickelt.

Fünfzehn Minuten später war ich neuer Besitzer vom Blogschrott Blog. Das Ende vom Lied, ich habe jetzt ein Weblog mit einer kuriosen Historie übernommen und nicht mal die Zeit gehabt, mir ausführliche Gedanken über die Zukunftsstrategie zu machen. Der Kauf kam aus dem Bauch heraus, ich glaube, dass sich die Sache in irgendeiner Form für mich rechnen wird. Ich bin nicht gewillt die Seite mit Werbung oder Paid Links (erste Altlasten aus Yannicks Zeit habe ich schon entsorgt) oder Layer-Werbung zu vergiften. Ich respektiere die Privacy der Kommentatoren und registrierten User. Mich interessieren keine Email-Adressen. Ich habe noch nie Gebrauch von irgendwelchen Mailadressen gemacht geschweige denn Daten verkauft.

Bleibt die Frage wie es weitergehen soll. Ich möchte, dass Blogschrott Blogschrott bleibt. Dass hier wie in der Vergangenheit ein bunter Kessel an Themen rund um Blogs, Marketing, Web 1.0-2.0 und vieles mehr abgehandelt wird. Yannick konnte ich dazu überreden hier als Gastautor einmal die Woche einen Artikel zu veröffentlichen ( ich hoffe er hält das durch :) ), mit Justin habe ich einen zweiten Jungblogger, der mir ab und zu unter die Arme greifen möchte. Ich hoffe, damit etwas von der jugendlichen Art des Blogs erhalten zu können. Als Gegenpart zur Jugend komme dann ich mit meinen 49 Lenzen ins Spiel. Manch einer kennt mich vielleicht schon von meinem SOS sEO Blog, wo ich mich auf nicht immer ganz ernst gemeinte Art und Weise dem Thema SEO widme. Dass ich auch andere Themen bedienen kann, daran werde ich mich jetzt versuchen. Bislang hatte ich mich insbesondere bei Web2.0 Themen immer schwer zurück gehalten, das wird sich jetzt ändern. Wer weiss, ist vielleicht gar nicht so schlecht, weil ich schon immer mal über Dinge wie Twitter und die Twitter-Manie ablästern wollte.

Leider hatte ich keine Zeit für eine bessere Vorbereitung, ich werde sicherlich noch mit einigen Freunden und Bekannten reden und mir passende Ratschläge einholen. Aber ich bin auch hier offen für Kritik und Verbesserungsvorschläge. Vor allem suche ich noch Gastautoren, die ihren Blogschrott in die Welt hinausschreiben wollen. Und eine Bitte, gebt mir etwas Zeit. Rom ist auch nicht an einem Tag gebaut worden.

Category : Blogschrott / Persönliches