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	<title>Blogschrott 2.0&#187; Politik</title>
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		<title>Suum cuique! &#8211; Jedem das Seine!</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 19:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerald</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[<!-- Democracy has no active polls -->Ich bin ein friedliebender Mensch. Es gibt wenige Dinge, die mich richtig aufregen k&#246;nnen. Aber wenn ich mich &#252;ber eine Sache so richtig aufregen kann, dann sind das Ungerechtigkeiten. In diese Kategorie fallen dann z.B. so Geschichten wie die vom Kaffee und dem Kaffee-R&#246;ster Tchibo, welcher in 700 Esso-Tankstellen Jedem den Seinen ausschenken wollte, statt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- Democracy has no active polls --><p>Ich bin ein friedliebender Mensch. Es gibt wenige Dinge, die mich richtig aufregen k&#246;nnen. Aber wenn ich mich &#252;ber eine Sache so richtig aufregen kann, dann sind das Ungerechtigkeiten. In diese Kategorie fallen dann z.B. so Geschichten wie die vom Kaffee und dem Kaffee-R&#246;ster Tchibo, welcher in 700 Esso-Tankstellen  <strong>Jedem den Seinen</strong> ausschenken wollte, statt dessen aber <a href="http://www.fr-online.de/top_news/?em_cnt=1658833&#038;" rel="nofollow">Schelte vom Zentralrat der Juden</a> eingeschenkt bekam. Man kann es auch &#252;bertreiben. Political correctness hin oder her, mehr als 60 Jahre nach den Nazis muss man nicht jeden Furz wieder zu einem Orkan aufblasen.</p>
<blockquote><p>Salomon Korn, Vizepr&#228;sident des Zentralrats der Juden in Deutschland, sagte der FR, das Plakat sei entweder eine &#8220;nicht zu &#252;berbietende Geschmacklosigkeit&#8221; oder ein Beispiel &#8220;totaler Geschichtsunkenntnis&#8221;. Solange es noch einen einzigen Menschen gebe, der bei der Redewendung an Buchenwald denke, sei es unm&#246;glich, sie zu verwenden. [Quelle: FR-Online]</p></blockquote>
<p>Hallo, gehts noch? Wie soll keiner mehr daran denken, wenn der Zentralrat jedes mal wieder die(se) Geschichte hochkocht? Anstatt die Sache zu vergessen, wird weiter gesch&#252;rt. Das passt doch nicht zusammen. Lasst uns doch den Spruch kultivieren. Lasst uns den Spruch mit Tchibo Kaffee assoziieren, mit Nokia Handies, mit Rewe oder Burger King und wie sie alle heissen, die diese Worte unbedacht und losgel&#246;st von jeglicher geschichtlichen Bedeutung zu Werbezwecken einsetzen wollten.</p>
<p>Was bezweckt der Zentralrat der Juden &#252;berhaupt mit diesen fortw&#228;hrenden Anschuldigungen? Warum immer wieder solche Dinge hochkochen? Warum immer wieder an eine Sache erinnern, die ansonsten schon l&#228;ngst vergessen w&#228;re? Die Redewendung als solche ist doch v&#246;llig wertfrei. Warum einem ganzen Volk ein schlechtes Gewissen einreden wollen, obwohl 99% der Bev&#246;lkerung sich nicht mal bewusst dar&#252;ber ist, gegen irgendwelche ethischen Regeln verstossen zu haben. Kaum zu glauben.</p>
<p>Apropos Glauben, schreiben wir Vergebung und N&#228;chstenliebe nicht in gro&#223;en Lettern in unseren Religionen. W&#228;re Jesus nicht der erste gewesen, der solcherlei Getue den Mitgliedern seiner Glaubensgemeinschaft als falsches Pharis&#228;rtum unter die Nase gerieben h&#228;tte?</p>
<blockquote><p>
Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharis&#228;er, werdet ihr nicht in das Reich der Himmel kommen. (Mat 5:20)
</p></blockquote>
<p>Jeder bekommt das, was er verdient. Darum sage ich: Jedem seine Meinung. Jedem sein Recht. Jedem das Seine!</p>
<p>Bevor ihr jetzt gleich lospoltert empfehle ich noch zwecks umfassender Aufkl&#228;rung einen Blick auf den Aufsatz von Hermann Klenner &#8211; <a href="http://www.sopos.org/aufsaetze/3c7d45aeb2e57/1.phtml">Jedem das Seine! Geschichte eines Schlagworts</a> &#8211; zu werfen. Dort wird umfassend &#252;ber Sinn und Geschichte dieser Redewendung referriert. Und zum Schluss noch die Masterfrage an meine Leser:</p>
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