WhatsYourPlace.com verkauft die Welt!

Filed Under (Interview) by Yannick on 06-04-2008

Heute gibt es ein Interview mit dem Gründer (Tobias Lampe) von WhatsYourPlace.com, viel Spaß.

Hallo Tobias! Du bist Gründer des Portals “WhatsYourPlace”. Bevor wir näher auf das Startup eingehen, würde ich Dich bitten, Dich einmal kurz den Lesern vorzustellen. Wer Du bist, was Du bis jetzt gemacht hast,..

Als Antwort zur Abwechslung ein paar Tags zu meiner Person: Volkswirtschaftslehre, Aktivist, Konstanz, E-Music, Philosophie, York, Strategieberatung, Tierschutz, virtuelle Güter

eslAuf WhatsYourPlace werden virtuelle Grundstücke verkauft. Manche Leute fragen sich, wie man für sowas Geld ausgeben kann. Was sagst Du dazu?

Auf WhatsYourPlace kann man Ebenbilder realer Orte, wie z.B. das Rockefeller Center, das Westfalenstadion, oder einfach seinen ganz persönlichen Lieblingsort auf Google Maps Basis besitzen. Hinter jedem erworbenen Grundstück steht ein Grundbucheintrag mit separater URL. Der Landbesitzer bestimmt allein, welche Fotos, Texte, Termine und Top Spots er hier darstellt. Andere Mitglieder können Vorschläge machen, zB eigene Fotos anbieten, der Landbesitzer hat aber auf seinem Grundstück das „Hausrecht“, ähnlich wie ein Blogger auf seinem Blog. Read the rest of this entry »

Interview mit Timur Sener! Senkrecht IT

Filed Under (Allgemein, Interview, SEO) by Yannick on 04-04-2008

timurYannick Eckl: Hallo Timur! Schön, dass Du Zeit für ein kleines Interview hast, stelle Dich doch vielleicht einmal meinen Lesern kurz vor!

Timur Sener: Mein Name ist Timur Sener, ich bin 23 Jahre alt und wohne in Köln. Ich bin seit mehreren Jahren selbstständig und habe 2007 die Senkrecht IT Beratung GmbH gegründet, wo meine Aufgaben neben der Geschäftsführung im Bereich “Suchmaschinenoptimierung” liegen. Somit betreue ich unsere Kunden auf diesem Gebiet und verhelfe Ihnen zu besseren Positionen in den Suchmaschinen wie z.b. Google, MSN Yahoo und Co. Ich habe eine Ausbildung als Informatiker der Fachrichtung Softwaretechnologie absolviert, und bin somit in PHP, XHTML und CSS interessiert.
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Interview mit Christian Fu Müller (Infopirat.com)

Filed Under (Interview) by Yannick on 27-02-2008

Christian, besser bekannt als “FU”, war so nett und beantwortete mir ein paar Fragen zu seiner Plattform Infopirat.com

1. Mit Infopirat.com hast Du eine Social Bookmarking Plattform geschaffen, die es ermöglicht, Geld zu verdienen. Und zwar mit Adsense - wurde der Anreiz zu bookmarken so stark erhöht?

Ich denke schon. Schau Dir einfach mal den Nutzen für die User an. Normalerweise werden die Bookmarking Seiten ja hauptsächlich von Bloggern verwendet um ihre neuen Artikel einzutragen. Nur sehr wenige User nutzen die Services wirklich um ihre eigenen Bookmarks aus dem Web zu speichern. Im Grunde halte ich das für nichts Schlimmes, allerdings wird bei den anderen Services eben auch nicht gefördert, dass man interessante Links sammelt zu einem speziellen Thema. Bei Infopirat hast Du den Anreiz durch Adsense. Es lohnt sich interessante Bookmarks zu sammeln, denn Du verdienst Geld damit.

2. Wieviele aktive User hat Infopirat.com?

Wir haben zur Zeit knapp 1000 aktive User. Die Menge der wirklich aktiven Power User liegt aber weit darunter - wie bei anderen viel grösseren Services übrigens auch. Eine nicht unbeträchtliche Anzahl registriert sich um nur einen einzigen Bookmark anzulegen - ihre eigenen Webseite.

3. Wo siehst Du die Stärken und Schwächen des Social Bookmarking Services - was bringen sie einem?

Mich hat schon immer fasziniert, dass ich z.B. Bookmarks anlege und direkt sehe, dass es noch andere Links zu den Thema oder ähnliche Beiträge gibt. Ausserdem finde ich es toll die Bookmarks meiner Freund zu beobachten und Feedback zu erhalten auf Links die ich so speichere. Wir haben einige Top Bookmarks bei Infopirat bei denen die Kommentare wesentlich mehr und bessere Informationen erhalten als der ursprüngliche Favorit der eingetragen wurde. Manchmal sind Links auch nicht mehr zu erreichen und andere Besucher kommentieren dann mit alternativen Quellen, neuen URLs usw. “Social” Bookmarking ist eben weitaus interaktiver als lokales Bookmarking. Daran wird auch Firefox 3 nichts ändern.

4. Hast Du Ziele, die Du mit Infopirat erreichen möchtest? Wenn ja, welche?
Zunächst ist unser grösstes Ziel die Performance in den Griff zu bekommen. Stark wachsende Zugriffszahlen haben dazu geführt, dass wir extreme Performance Probleme bekommen haben. Wir haben zunächst die Hardware stark aufgerüstet, sind da aber an unsere Grenzen gestossen was die Effektivität von weiteren kostenspieligen Upgrades angeht. Jetzt im Augenblick sind wir dabei alle Formen der Optimierung auf Software Ebene durchzuspielen. Weiterhin wollen wir in Deutschland zu den Top 5 Social Bookmarking
Services gehören und diese Stellung weiter festigen. Wir freuen uns einfach über Jeden der sich selbst von der Qualität und den Vorzügen von Infopirat überzeugt und unseren Service dann nutzt. Unser grösstes Ziel ist und bleibt immer die Zufriedenheit unserer Mitglieder.

Interview mit Markus Tressl - document-dot-write.blogspot.com

Filed Under (Interview) by Yannick on 18-11-2007

Heute ein Interview mit Markus Tressl, welcher bei Namics arbeitet.

1.) Auf Deinem Blog kann man schön eingebundene Adsense-Anzeigen und auch ab und zu mal einen Artikel von Trigami sehen - Lässt sich damit in Deinem Fall ein Taschengeld verdienen?

AdSense wie auch Trigami sind Experimente auf meinem Blog. Klar lässt sich mit Trigami hin und wieder ein kleines Taschengeld verdienen, welches ich aber entweder in ein schönes Essen oder ein neues Gadget investiere. AdSense auf der anderen Seite finde ich lediglich aufgrund seiner Kontextsensivität spannend, viel Geld verdienen lässt sich damit nicht.

2.) Bewirbst Du Deinen Blog, oder schreibst Du nur und hoffst, dass die Leser von alleine kommen? Wenn ja, welche “Techniken” setzt Du ein, wenn nein, warum tust Du es nicht?

Ich habe zu Anfang meinen Blog in diversen Blogverzeichnissen eingetragen. Heute setze ich Trackbacks auf meine Quellen und verlinke andere Blogs, was mir einen Teil meiner Leserschaft beschert. Ansonsten baue ich auf meine Stammleser. Ausserdem sende ich Update-Pings bei neuen Posts und archiviere alle meine Posts bei del.icio.us und Mister Wong.

3.) Wie bist Du zum bloggen gekommen?

Reines Interesse und Experimentierfreudigkeit. Unser Blog bei der namics ag war schlussendlich der Grund, dass ich auch meinen eigenen Blog wollte weil sich die Themenvielfalt doch nicht ganz vereinbaren liess. Vor document.write(); hatte ich schon andere Blogs, die ich nie konsequent ‘durchgezogen’ habe. Eine meiner ersten privaten Websites 1998/1999 war quasi auch schon ein Blog, jedoch ohne die heute verfügbaren technischen Möglichkeiten.

4.) Was stört Dich in der deutschsprachigen Blogosphäre - gibts da irgendwas, wo Du sagst, “Ne, dass muss nicht sein!”?

Ich mag die Unterscheidung von deutschsprachiger und internationaler Blogosphäre eigentlich nicht. Wir haben überall Insellösungen, sei es innerhalb eines Unternehmens oder wenn man sich die Social Networks wie Facebook, Orkut, MySpace, StudiVZ und wie sie alle heissen anschaut. Meiner Meinung nach sollten wir uns alle mehr um Konvergenz kümmern — und diese auch leben. Deshalb hört für mich die Blogosphäre nicht in Deutschland, der Schweiz und Österreich auf. Auch Bloggen ist für mich eine Art Aufrechterhaltung eines Social Networks… und das sollte international und grenzenlos sein wie das Internet an sich.

5.) Deine Lieblingsblogs?

Schwere Frage. In meinem Feedreader bzw. meiner Blogroll sind momentan über 150 Blogs. Und jeder Blog hat seinen Grund weshalb er da drin ist. Sicher einer meiner Lieblingsblogger ist Robert Scoble, ansonsten lese ich viele Blogs die durch mehrere Autoren geprägt werden wie beispielsweise TechCrunch, Mashable oder Blognation Global.

Danke Markus, für das Interview.

Interview mit Jonas Jacek - Jabz.biz - SEO, wohnhaft in Dubai

Filed Under (Interview, SEO) by Yannick on 15-11-2007

Heute ein Interview mit Jonas Jacek! YiGG it!

Hallo Jonas! Danke, dass Du Dich für ein Interview mit Blogschrott.net zur Verfügung gestellt hast! Erzähl doch vielleicht mal kurz, wer Du bist und was Du so machst.

Mein Name ist Jonas Jacek, ich bin 25 Jahre alt. Ich komme ursprünglich aus Berlin und habe die letzten Jahre in Hamburg gelebt. Vor ungefähr 6 Jahren bin ich über meinen Job als Webdesigner zur Suchmaschinenoptimierung gekommen und bin auch dabei geblieben. Ich habe anfangs noch viele Kundenaufträge gemacht und später nur noch eigene Projekte. Seit knapp einem Jahr lebe ich in Dubai und beschäftige mich mit SEO und Domains.

Was hat Dich nach Dubai verschlagen?

Ich habe Ende 2006 einfach bei einen befreundeten SEO und Domainer aus Deutschland, der damals seine Firma in Dubai neu gegründet hat, angefragt ob nicht auch Platz für mich in der Firma wäre. Nach 2 Tagen Bedenkzeit habe ich dann zugesagt und bin einen Monat später umgezogen.

Was war das für ein Gefühl praktisch von einem Tag auf den Anderen alles aufzugeben?

Einfach war es nicht obwohl ich sehr entscheidungsfreudig bin. Ich habe im Grunde versucht abzuwägen zwischen Risiken und Opportunitäten in Deutschland sowie in Dubai. Das Unbekannte hat dann gesiegt. Nachdem ich alle Projekte an Freunde abgegeben oder verkauft hatte, wurde vieles leichter. Nach Dubai habe ich im Grunde nur mein Laptop mitgenommen. Es war ein Neuanfang.

Du hast mir gesagt, daß sich viele ehemalige Kollegen und Partner ebenfalls mit dem Gedanken rumschlagen nach Dubai oder ins Ausland zu gehen. Was sagst Du denen, welche Tipps kannst Du geben?

Im Grunde nicht viele, zumindest nicht, was die Gründung einer Firma im Ausland angeht. Eine Selbständigkeit aufzubauen ist gar nicht so schwer. Man unterschätzt vielmehr die Umstände in denen man sich wiederfindet wenn man denn endlich ankommt. Die meißten denken bei Dubai einfach nur an die Steuerfreiheit, die Sonne und Architektur. Was man nicht, bzw. Nur zu wenig bedenkt ist, daß man auf andere Probleme trifft. Ich war zum Beispiel extrem schockiert darüber, wie wenig von dem Traum, den Dubai nach außen kommuniziert, erst fertig ist. Jemand hat mal gesagt Dubai ist eine Stadt aus Blattgold, das finde ich ganz treffend.
Mein Tipp für jeden potentiellen Auswanderer ist, sich vor Ort mit Leuten zu unterhalten die in einem ähnlichen Geschäftsfeld arbeiten. Diese kennen die positiven wie die negativen Seiten der Medaille. Ich denke eine Entscheidung zu treffen, ob man mit seiner Firma ins steuerfreie Ausland gehen soll oder nicht, bedarf Zeit und möglichst viele Informationen. Nimmt man sich die Zeit nicht, die eine weise Entscheidung erfordert, wundert man sich später eventuell über fehlende Infrastruktur, fehlende Rechtssicherheit oder auch einfach nur die Preise für einen einfachen Internetanschluss. Selbst wenn man das Geld hat Fehler machen zu können sollte man nicht blauäugig vorgehen. Wer mehr zu dem Thema erfahren möchte soll mich einfach anschreiben.

In Deinem Job als SEO beschäftigst Du dich ja wahrscheinlich auch hin und wieder mit Linkbait. Wie muss ein guter Linkbait aussehen und ab wann würdest Du ihn als “erfolgreich” einstufen?

Hmm, schwierige Frage. Schwierig deshalb weil ich bei meiner täglichen Arbeit nicht oft damit zu tun habe. Das Problem ist, daß Linkbait meist guten Content erfordert. Wenn man keine Zeit hat den zu schreiben, fängt man an blödsinn zu machen. Content schreiben zu lassen ist grundsätzlich gut, aber nicht für Linkbait. Es dauert einfach zu lange bis der Text fertig ist. Bis dahin hat ihn jemand anderes gebloggt und/ oder der billige Texter macht seine Arbeit unter Umständen nicht gut genug für Linkbait. Ich finde Linkbait unökonomisch. Es lohnt sich einfach nicht wenn man viele Seiten hat und diese aus Zeitgründen nur halbherzig pflegen kann. Letztendlich ist es aber auch egal wie man an seine User kommt, die dann auch mal was einkaufen. Ich baue da immernoch auf SEO und damit meine ich Linkaufbau, Onsite-Optimierung und alles was mir hilft in den Suchmaschinen gut zu ranken. Das ist ab einer gewissen Masse an Projekten effektiver als Linkbait.

Dennoch, auch ich habe meine Socialbookmarking-Accounts. Sehr viele sogar. Hin und wieder, wenn ich einen guten Köder habe, halte ich auch die Angel ins Wasser. Erfolgreich ist ein derartig angestoßener Linkbait, wenn andere aktive Internetuser meinen Beitrag aufgreifen und auch verlinken. Diese permanent Links sind unbezahlbar. Der Traffic ist mir erstmal egal. Visits die über Linkbait kommen kaufen meist nichts. So zumindest meine Erfahrung.

Hast Du selber schon mal einen erfolgreichen Linkbait an den Start gebracht?

Mehrere, ja. Ich möchte da aber nicht ins Detail gehen.

Was denkst Du hat guter Content bei SEO für eine Priorität? Whitehat/Blackhat, vielleicht mal eine Einschätzung?
Oh, die Frage ist einfach. Guter Content ist alles was zählt. Zum Glück erkennt nur der gute SEO welcher Content für welche Optimierung geeignet ist. Für Blackhat braucht man ja eigentlich keinen wirklichen Content. Man braucht Key- und Füllwörter. Je besser die Qualität, die Einzigartigkeit des Contents, desto besser - in jeder Hinsicht.

Was hälst Du von den guten alten Methoden Links aufzubauen, in dem man Artikelverzeichnisse und Webkataloge nutzt? Sind letztere nicht einfach nur unnütze Linkfarmen?

Ich bin hauptsächlich im englisch-sprachigen Markt unterwegs, dort gehoeren Linkkataloge so gut wie gar nicht mehr zur Kultur des Linkaufbaus. Ich habe damit vor mehr als einem Jahr aufgehört. Die haben einfach keinen Mehrwert für User, speziell die Kataloge, die sich nicht mit Nischen beschäftigen. Lustigerweise habe ich noch vor 15 Monaten SEOking.eu mit einem Freund gebastelt. SEOking hilft Seiten schneller in Kataloge einzutragen. Ich benutze es nicht mehr, aber es erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Artikelverzeichnisse sind in den Staaten auch extrem ausgelutscht. In Deutschland ist das Konzept zwar auch schon lange bekannt, aber es wird nicht so intelligent genutzt. Auch darauf will ich gar nicht groß eingehen…

Oft kommt ja das Vorurteil zum Vorschein, SEOs würden manipulieren. Wie stehst Du dazu?

Klar manipulieren wir. Das ist doch das ganze Konzept von SEO. Das ist mein ganzes Verkaufsargument.

Letzte Worte?

Suchmaschinenoptimierung ist in Deutschland nicht up-to-date. Das liegt einfach daran, daß die Amerikaner wesentlich innovativer sind wenn es darum geht Traffic zu generieren. Konzepte aus Übersee zu kopieren ist nicht schlecht, aber es bringt uns auch nicht weiter. Leßt andere Blogs als die üblichen und lernt selbst den kleinsten Wissensvorteil gegenüber der Konkurrenz zu nutzen. Probieren geht auch hier über Studieren.

Interview mit Tadeusz Scewczyk

Filed Under (Interview) by Yannick on 12-10-2007

Yannick Eckl: Hallo Tadeusz! Schön, dass Du Zeit für ein Interview hast. Auch, wenn
Dich sicherlich ein paar Leute kennen: Stell Dich doch bitte einmal kurz
vor!

Tadeusz Szewczyk: Hallo, ich bin Tadeusz Szewczyk alias onreact bzw. onreact.com
Ich bin gebürtiger Pole, lebe aber seit über 20 Jahren in Deutschland. Ich
habe Amerikanistik und europäische Ethologie studiert, gern auch als
Cultural Studies bezeichnet. Ich bin seit 1997 im Internet unterwegs bzw.
mit Online Publishing beschäftigt. 97 habe ich angefangen literarische
Texte zu veröffentlichen. Später auch im Sinne der Netzliteratur und auch
der NetArt. Ich habe etwa interaktive Texte mit JavaScript und DHTML
erstellt so ab 99. 99 begann ich auch in Agenturen als HTMLer zu arbeiten.
Zuerst als Praktikant und dann als Frontend-Entwickler vollzeit in einer
großen Agentur, für allerlei Konzerne wie Quelle, Siemens oder Adidas. So
ab 2001 habe ich angefangen mit einer Art Graswurzel-Journalismus, da bin
ich dann auf Demos oder Kongresse und habe mit Digicam und Mikro Fotos und
Interviews aufgenommen und im Netz für lau veröffentlicht. 2003 hatte ich
genug davon, und hab erstmal ein wenig zurückgeschaltet und angefangen zu
bloggen. In der Zeit war ich auch Flash-Developer merkte aber, dass es
nichts ist. Da habe ich auch ein Kunstfestival in Berlin auf die Beine
gestellt. Im Oktober 2004 bin ich dann eher durch Zufall an einen SEO
Auftrag geraten und lernte dabei das Handwerkszeug ziemlich schnell und
blieb dabei als Freiberufler. Zwischendrin war ich immer mal wieder als
semi. oder professioneller Blogger tätig oder unterwegs. Ich habe etwa für
die Ver.di Jugend im Bundestagswahlkampf eine Blog-Plattform konzipiert und
betreut. Das waren so 30-50 Jugendgruppen bundesweit und fast alle haben
einen Blog aufgesetzt und deren Beiträge sind auf einem zentralen Portal
zusammengekommen. Währenddessen und später schrieb ich vor Allem
ehrenamtlich für Phlow.net und Enjoy Surveillance. Ich schreibe immer noch
unregelmäßig für einige Blogs und Websites wie Google Blogoscoped oder CSS
Globe.
Nebenher schreib ich manchmal für die DE:BUG oder Heise Telepolis wenn ich
Zeit finde.
Zuletzt habe ich im Search Marketing Standard einen Artikel für den
deutschen Suchmaschinen-Markt veröffentlicht und vor 2 Monaten einen
eigenen SEO Blog auf Englisch begonnen: SEO 2.0

Ach so, ich bin auch seit ca. 2006 sehr aktiv gewesen bei Web 2.0 Seiten
wie Lycos IQ, Gutefrage.net bzw. Yigg.de oder SEOigg. Zuletzt aber mehr bei
Sphinn und StumbleUpon weil mir Deutschland zu klein geworden ist.

Yannick Eckl: Keyworddichte; ist dieses Thema eigentlich noch aktuell?? Oder ist das
etwas, was nur die Ersten SEOs überhaupt beachten?

Tadeusz Szewczyk: Die ersten SEOs? Du meinst Neulinge? Oder quasi die A-SEOs also Profis? Mit
Keyworddichte verhält es sich ein wenig wie mit Metatags oder der
Suchmaschinenanmeldung. Sie waren irgendwann mal wichtig und die Leute
glauben immer noch daran. Zwar ist sie nicht ganz weg vom Fenster aber sie
ist nur ein Faktor unter etlichen. Sie sollte keinesfalls im Mittelpunkt
einer Optimierung stehen. Ich habe eine Faustregel nach der ich
konventionell optimiere. Sie lautet: Jede Seite wird am besten für ein
Keyword optimiert aber nicht mehr als drei. Ich meine also ein Unterseite,
nicht die ganze Website. Auf der Unterseite sollte das Keyword im Titel, in
einer Headline und 3 mal im Text vorkommen. Am besten am Anfang, in der
Mitte und am Ende. Das hilft nicht nur für Google sondern auch ungemein
einen Text zu foussieren. Sonst läuft man Gefahr über Adam und Eva zu
faseln statt zum Punkt zu kommen.
Allerdings verlache ich diese ganzen Überzeugungen eine Keyword-Dichte
müsste in Prozenten berechnet oder gemessen werden. Dann am besten 3% oder
gar 10% betragen. Das ist alles Humbug. So funktioniert Google nicht. Die
Grenze zum Keyword Stuffing also einer Art Suchmaschinen-Spam ist dann
fliessend.
Man sollte immer für Menschen schreiben und der Text sollte sich natürlich
und verständlich anhören. Denn was nützt es wenn ein User auf die Seite
kommt und nur Bahnhof versteht? Er klickt doch gleich weg.
Wer nun aber meint SEO ist böse und bloss keine Keywords benutzen der irrt
aber auch. Google ist ein dämlicher Automat. Wenn da im Text nicht Rose
steht wird er kaum eine Rose finden. Und wenn die Rose ein Sinnbild ist wie
in der Lyrik ist er schon völlig überfordert. In meinen Nicht-SEO Projekten
mache ich mir oft einen Spaß daraus Metaphern zu benutzen damit die Leute
die per Google etwas suchen auch mal etwas neues entdecken.

Yannick Eckl: Dieses Keyword-Stuffing hört sich schon wieder kräftig nach einer miesen Methode an; gibt es viele, die das so praktizieren? Und inwiefern kann Google oder eine andere Suchmaschine dagegen vorgehen? Bzw. wie tuen sie es zur Zeit.

Tadeusz Scewczyk: Wer das heute noch macht der ist schlicht von Gestern. Ich sehe das ja an
meinen Anfragen. Leute deren Seiten im Keller sind wollen ein Angebot von
mir und schreiben oder sagen so Sachen wie “ich habe da schon ein wenig mit
verstecktem Text optimiert” oder “ich habe da einen Generator laufen lassen
mit Stichworten”. Ich will ja keinen beleidigen, ich habe ja auch keine
Ahnung vom Fischen oder Molekularbiologie. Ich weiß dann immer nicht ob ich
lachen oder weinen soll.
Kann sein, daß es mal was gebracht hat, das war aber wohl vor meiner Zeit.
Es gibt ja noch einige erfolgreiche Suchmaschinen-Spammer soweit ich
mitbekommen habe, die arbeiten aber nicht mit solch kindischen Methoden.
Viele SEO-Anfänger meinen aber zuviel des Guten machen zu müssen.
Überoptimierung nennt sich das. Es gibt doch im Web einen Haufen Tools die
einem die Keyword-Dichte analysieren. Wenn die das können dann kann Google
das auch. Und was zuviel ist wird herausgefiltert. Grundsätzlich ist es so,
dass keine Suchmaschinen-Spam Methode sich lange halten kann. Sie
funktioniert eine Weile und dann nicht mehr. Wer langfristig eine Website
optimieren will der tut es von Anfang an korrekt. Daher arbeiten Spammer
auch mit sog. Wegwerf-Domains. Ist die eine aus dem Index folgen x weitere.

Yannick Eckl: “Ohne” SEO zum Erfolg; setzt da vielleicht auch dein neuer Blog “SEO 2.0″
an? Sind die neuen Wege, wie etwa SMO, viel nutzvoller?

Tadeusz Scewczyk: Ganz und gar nicht. Da muss man eben unterscheiden. Jede/r der einen Shop
hat, ganze Branchen und in Deutschland die meisten Webmaster brauchen es
nach wie vor. Die Early Adopter die überlegen wie im Netz sie möglichst
viele Menschen erreichen können, die können auf Google als Zwischenhändler
verzichten. Obgleich das auf deutsch ungleich schwerer weil hier das Social
Web schon untergeht bevor es sich richtig entfalten konnte. Wer zum
Beispiel Fotograf oder Designer ist, von der Sprache also teils oder
großteils unabhängig der kann sich den ganzen Mist sparen. Insbesondere
Fotografen können im Handumdrehen berühmt werden dank Web 2.0

Yannick Eckl: Okay! Ich wünsche Dir noch viel Erfolg mit Deinen Projekten! Ciao!

SEO-Interview-Week: Christian Fu Müller/Linkbuilding

Filed Under (Interview) by Yannick on 26-09-2007

Yannick Eckl: Hallo Christian! Schön, dass Du kurz Zeit hast. Stell Dich doch einmal
kurz vor; wer Du bist, was Du machst.

Fu: Du darfst mich ruhig Fu nennen ;-). Ich bin 33 Jahre alt, lebe und
arbeite auf den Kapverdischen Inseln und beschäftige mich mit SEO seit
Ende der Neunziger Jahre, als noch Altavista und Yahoo den Markt
bestimmten. Ich bin Mitgründer von Hiphop.de (von dem ich mich im
Dezember 2006 getrennt habe), Infopirat.com und Ringtonepirates.de sowie
noch ein paar anderen Seiten. Bis Ende 2006 habe ich unter anderem mit
Online Konzepten, Communitybuilding, Online Marketing und SEO meine
Brötchen verdient, jetzt lebe ich fast ausschliesslich von den Umsätzen
auf meinen Seiten und Blogs. Für Kunden arbeite ich nur noch in
Ausnahmefällen und wenn das Geld wirklich stimmt. Meist fertige ich
individuelle Optimierungskonzepte an und verkaufe diese dann zu einem
vorher ausgemachten Preis. In den letzten Jahren habe ich aber auch
Workshops mit Entwicklern und Betreibern von Shops und grossen Webseiten
gemacht. Eine sehr sinnvolle Möglichkeit für Unternehmer Wissen im
eigenen Betrieb aufzubauen, das dann bei Neuentwicklungen und
Optimierungen im eigenen Haus angewendet werden kann.

Yannick Eckl: Linkbuilding ist ja eine wichtige Komponente, wenn es um SEO geht -
stimmst Du mir da zu?

Fu: Ja, sicher. Ich denke mal das gutes Linkbuilding gut 50, wenn nicht
sogar 60% einer umfassenden SEO ausmacht. Seitenaufbau und guter
Quelltext sind eine Sache, Verlinkung eine andere. Eine semantisch eher
schlechte Seite kann durch guten Linkaufbau sehr gute Platzierungen
erhalten. Andersherum ist das nicht so.

Yannick Eckl: Was bedeutet für Dich Linkbuilding? Welche Methoden bevorzugst Du?

Fu:Ich bevorzuge die langsame, organische Methode. Natürlich sind mir dabei
die Links von sehr starken Seiten am liebsten, aber viel Kleinvieh macht
auch Mist. Ein Backlink ist für mich ein Backlink, egal von welcher
Seite (schlechte Seiten mal ausgenommen). Ich halte nicht viel von
komplizierten Formeln zur Berechnung des PageRanks, da der PageRank
nicht mehr als ein bisschen Spielerei ist und keine Aussage trifft über
Traffic oder Rankings auf heisse Keywords.

Footerlinks oder Links in Navigationsbereichen sind für mich eher
uninteressant. Was wirklich zieht sind Backlinks in Artikeln, die
optimalerweise ein gutes Umfeld in Bezug auf Themenrelevanz aufweisen.
Auch nicht unwichtig ist die URL des Artikels, aus dem auf Seiten von
mir gelinkt wird. Des weiteren lege ich wert auf Deeplinks und
verschiedene Title- und Linktexte. Gutes Linkbuilding bringt übrigens
auch immer wirkliche Besucher. Ein Aspekt den man gar nicht gross genug
schreiben kann. In dem Zusammenhang sind auch Links aus der Wikipedia zu
empfehlen, auch wenn es sich dabei um Nofollow Links handelt und man sie
besser nicht selbst setzen sollte.

Yannick Eckl: Artikelverzeichnisse und Webkataloge - worauf sollte man achten, wenn
man solche nutzen will?


Fu:
Gute Frage. Ich selbst habe mich von Katalogen vor langer Zeit
verabschiedet. Es macht aber gerade bei ganz frischen Seiten sehr wohl
Sinn diese in Katalogen anzumelden. Das Konzept der
Artikelverzeichnisse hat sich mir bisher nicht erschlossen. Ich bin da
eher ein Verfechter von Social Bookmarking, nur übertreiben sollte man
es damit nicht. Bei Webkatalogen ist DMOZ natürlich nach wie vor ein
wichtige Instanz, auch wenn das DMOZ zu Recht einen sehr schlechten Ruf
hat, ist es für Google von grosser Bedeutung. Wer noch über Links aus
dem Yahoo Katalog verfügt, der weiss, dass diese Links ebenfalls Gold
wert sind. Themenspezifische Nischenkataloge sind meines Erachtens
grossen breiten Katalogen vorzuziehen. Man sollte keine Kataloge
unterstützen die einen Zwangsbacklink fordern, oder Kataloge die keine
echten Backlinks setzen, sondern Links per JavaScript oder ähnlichen
Techniken setzen.

Yannick Eckl: Wie schnell darf man Linkbuilding betreiben? Viele sagen ja, dass zu
schnell überhaupt nicht gut ist. Gibts da ein Patentrezept?

Fu: Ja, der Meinung bin ich auch, wobei schnell auch immer
Definitionssache ist. Nimm als Beispiel Seiten wie BlogRush oder in
Deutschland Trigami, die nach Eröffnung quasi explosiv verlinkt wurden.
Diese Seiten haben keinesfalls eine Abwertung erfahren.

Vorsichtig muss man sein mit Footerlinks und eben Links, die alle die
gleichen Texte haben. Wenn diese auf einen Schlag auf sehr vielen Seiten
aufpoppen, kann es zu Problemen kommen. Der Königsweg ist meines
Erachtens einen Service oder einen Artikel zu bieten, der so gut ist,
dass er einfach organisch von allen möglichen Seiten her verlinkt wird.

Ein bisschen Linkbaiting ist ebenfalls ein gutes Mittel. Man kann die
Wichtigkeit von interessanten und Klick provozierenden Überschriften und
Seitentiteln gar nicht oft genug erwähnen. Ich habe sehr häufig
festgestellt, dass selbst ein Ranking auf Platz 11-20 bei Google sehr
guten Traffic bringen kann, wenn man nur einen erfolgversprechenden
Title gewählt hat und auf den vorderen Rängen eher Seiten mit kryptische
Keywordreihen gelistet werden. Mir ist dies zum ersten mal aufgefallen
im Themenbereich Reisen. Seit dem habe ich viel experimentiert mit
Seitentiteln und Description Texten. Man sollte die Suchmaschinennutzer
nicht unterschätzen. Mittlerweile filtern die Benutzer den „Schrott“
ganz gut raus beim Überfliegen der Ergebnisseiten. Man kann also auch
guten Traffic bekommen, wenn man nicht in den Top5 der Ergebnissen
auftaucht. Ausserdem ist ein sehr wichtiger Punkt die Bouncerate, die
Deine Artikel haben. Auch wenn in dem Bereich viel zur Abteilung „Sagen
und Legenden“ gehört, legt Google anscheinend immer mehr Gewicht auf
diese Kennzahl. Seiten die in Suchergebnissen geklickt werden und sofort
wieder geschlossen werden, scheinen bei Google nach unten zu rutschen.
Es wäre übrigens auch nicht dumm von Google, diesem Wert grosse
Bedeutung zukommen zu lassen, da sich da kaum was manipulieren lässt.

Yannick Eckl:Was hälst Du von Linktausch? Oder, noch ein Schritt weiter, von
Linkkauf?

Fu: Wo von ich absolut gar nichts halte ist das massenhafte Einkaufen von
Links bei Firmen, die sich darauf spezialisiert haben Linkaufbau
anzubieten. Ich habe damit sehr negative Erfahrungen gemacht. Vor allem
da es sich bei den Platzierungen meist nur um Footerlinks im Umfeld von
anderen gekauften und unrelevanten Links handelt ist der Effekt sehr
zweifelhaft, wenn nicht sogar schädigend. Ich hatte einen Kunden der
damit auf die Nase gefallen ist und nachher sein Geld lieber komplett
bei mir investiert hat. Eine weise Entscheidung ;-)

Wer ein Budget hat für Linkaufbau, der kann einen Studenten oder eine
Hilfskraft bezahlen, die diese Aufgabe über einen langen Zeitraum hinweg
übernimmt und mit sauberen Methoden arbeitet. Die andere Möglichkeit ist
das Buchen von Artikeln bei Services wie Trigami oder ReviewMe. Hier ist
allerdings vorher genaustens zu evaluieren, ob Blogs das richtige Umfeld
sind. Es gibt einige Beispiele dafür, dass diese Massnahme extrem in die
Hose gehen kann.

Gegen Linktausch spricht meines Erachtens überhaupt nichts. Man sollte
aber auch dort die Linkpartner sehr genau unter die Lupe nehmen und auch
auf die Platzierung des Backlinks achten. Themenrelevanz ist sehr
wichtig. Ausgefuchstere Methoden sind Gastautorenschaften und
gegenseitige Interviews. Dem Einfallsreichtum sind da aber keine Grenzen
gesetzt. Wie gesagt: Mir ist ein Link in einem einzigen Artikel auf
einer guten Seite lieber, als ein Link auf der gleichen Webseite, der in
der Navigation oder im Footer platziert ist und daher tausendfach auf
der Seite existiert und immer den gleichen Text hat. Klar, auch hier
muss man differenzieren. Ein Navigationsbacklink von einer sehr starken
Seite ist trotzdem viel wert.
Den Tipp reziprokes Verlinken zu unterlassen kann ich nicht geben.
Häufig verlinkt man ja Seiten deren Betreiber man kennt oder deren
Inhalte man schätzt. Dann kann ein Backlink von deren Seite her nicht
schaden. Die PR Päpste hier können mir da gerne widersprechen und
vorrechnen warum das anders sein soll. Ich habe noch nie schlechte
Erfahrungen mit gegenseitigem Verlinken gemacht.

Yannick Eckl: Warum findest Du, ist SEO überhaupt wichtig für ein Projekt? Was
bewegt Dich, dich immer wieder mit dem Thema zu befassen und die oft
“trockenen” Techniken anzuwenden?

Fu: Es geht wie so häufig hauptsächlich um zwei Dinge: Geld und Ruhm. Wer
von den Umsätzen seiner Webseiten lebt, der weiss, wie wichtig guter
Traffic ist. Wer sich gerne im Ruhm sonnt, der weiss, dass eine grosse
Leserschaft das beste Mittel ist um diesem Ruhm weiter zu steigern. In
beiden Fällen bist Du auf gute Ergebnisse bei den SUMAs angewiesen.
Schwierig ist sowas vor allem in hart umkämpften Gebieten wie
Versicherungen, teuren Produkten, Onlineshops etc. Da kommt man kaum
ohne gute SEO aus.

Ansonsten wird SEO häufig überschätzt. Die krankhafte Verteufelung von
SEO einiger Leute ist ein guter Indikator dafür. Wer nur einen
persönlichen Blog betreibt oder eine Liebhaberseite, der muss sich keine
grossen Gedanken zum Thema SEO machen. Da reichen die Standard Tipps zu
Seitentiteln, Description, Seitenaufbau usw.

Für mich persönlich ist SEO einfach ein interessantes Thema. Es
interessiert mich, warum die eine Seite gut, die andere Seite schlecht
rankt. Ich finde die Technik die hinter den SUMAs steht interessant und
ich muss mich alleine deshalb mit SEO beschäftigen um die Umsätze meiner
Kunden und mir zu steigern. Zudem sind so kleine Spielchen wie damals
der Hommingberger Gefardenforelle Wettbewerb von Heise ein netter
Zeitvertrieb und Kräftemessen. Wir Hiphopper stehen ja bekanntlich auf
Wettkampf und Angebereien :-)

In diesem Sinne: Nicht immer alles so verbissen ernst nehmen und nicht
alle SEO’s in einen Topf werfen…

Yannick Eckl: Vielen dank für das Interview!

Fu: Vielen Dank, Yannick!